Twitterlieblinge April 2013

 

It’s done! – Rückblick auf die Bachelorarbeit

So. Fertig. Keine Studentin mehr. Keine Bachelorarbeit mehr. Seit zwei Wochen bin ich exmatrikuliert.
Und ich kann erst jetzt richtig darüber schreiben, weil mir vorher anscheinend der Spaß daran irgendwie abhanden gekommen ist.

Noch mal zur Erinnerung: seit letztem Oktober saß ich immer mal wieder an der Bachelorarbeit. Nimmt man die tatsächliche Arbeits-, also reine Schreibzeit, habe ich genau 14 Tage daran gesessen. Zum Glück habe ich mich zu Beginn des Ganzen dafür entschieden, meine Fortschritte jeweils zu dokumentieren. Das hat mich nicht nur motiviert (“Ha! Nochmal 500 Zeichen! BUJA!) sondern war auch ganz praktisch um den Überblick zwischen eingesetzter Zeit und dem Resultat zu behalten. Die Recherchezeit und die Vorüberlegungen zählen da natürlich nicht rein. 14 Tage netto quasi.

Die letzten Tage war es noch ein bisschen spannend, ob die Seitenzahlen ausreichen werden, ob die Korrekturen, Formatierungen und der Druck noch rechtzeitig fertig werden. Aber so an sich hat alles gut geklappt und wurde früh genug fertig.
Am Freitag, dem Abgabetag, musste ich noch ein bisschen zittern, ob ich meine Studienbeiträge für das Sommersemester wieder zurück bekomme. Nach ein wenig hin- und hergerenne und Überzeugungsarbeit wurde mir das aber auch genehmigt.

Während mein Freund die Arbeit Korrektur las, hatte ich Zeit das Titelblatt zu gestalten. Eigentlich wollte ich eine Art Comic mit zwei Kästenchen, in denen zwei Menschen über das Internet miteinander kommunizieren, zeichnen. Aber irgendwie gefiel mir meine Skizze nicht so richtig. Ich probierte eine Art Collage aus, die fand ich schon besser. Für die Arbeit wollte ich dann aber auch doch etwas seriöseres und entschied mich für ein naheliegendes Tastatur-Motiv. Aber seht selbst:

Deckblatt_comic

Aus der Ursprungsidee die Comic/Collagenvariante (inkl. MLP-Referenz)

tastatur_titelblatt_offiziell

Offizielles Deckblatt

Das jetzt das Studium beendet ist, habe ich noch nicht wirklich realisiert. An freien Tagen braucht man nichts für die Uni machen? Ganz ohne schlechtes Gewissen? Wahnsinn!

Jetzt wird’s wohl Zeit, dass ich mir irgendein Hobby suche, das diesen Platz einnehmen kann. Fürs erste dachte ich an den Führerschein. Ein teures “Hobby”, aber irgendwann muss der Lappen ja mal her.

Wie es dann mit einem eventuellen Masterstudium aussieht, kann ich erst nächsten Jahr entscheiden. Im Wintersemester 2014/15 startet an meiner ehemaligen(!) Hochschule nämlich ein Master im Bereich Beratung/Intervention.

Aber jetzt erst mal bin ich froh, den ganzen Uni-Kram hinter mir zu haben!

 

BAarbeit__

Twitterlieblinge März 2013

Meiner Lieblingstweets vom März:

Twitterlieblinge Februar 2013

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In Lohn und Brot

Im letzten Blogeintrag war es ja schon kurz angerissen: ich habe eine Arbeitsstelle gefunden. Oder: sie mich. Oder besser: ich habe sogar zwei Stellen gefunden.

Aber von vorn. Obwohl ich ja immer noch an der Bachelorarbeit schreibe, mehr oder weniger, habe ich mich seit Anfang des Jahres auf ein paar Stellenanzeigen beworben. Meistens waren es 50%-Stellen, da ich gerne in meinem jetzigen Nebenjob weiterarbeiten wollte.

Zu einer Stellenanzeige hatte ich seit Anfang Dezember den Tab offen, scheute mich trotz des perfekt klingenden Angebots, bis Februar eine Bewerbung zu schreiben. Ich tat es dann aber doch und dann ging alles ganz fix: in der gleichen Stunde, in der ich die Unterlagen hinmailte wurde ich angerufen und ein Vorstellungstermin ausgemacht. Zwei Wochen später begrüßten mich sowohl die Chefin als auch eine eventuell zukünftige Kollegin. Das Gespräch an sich war sehr nett, die üblichen Standardfragen wurden ausgetauscht (“Was sind Ihre Stärken?”, “Was würden Sie tun, wenn…”), ich konnte ein bisschen was zu mir und meinen Vorstellungen zur Arbeit an sich erzählen und zum Schluss wurden noch Formalitäten, wie mögliche Arbeitszeiten und Gehaltseinstufung besprochen. Da die Stelle für Abend-, Nacht- und Wochenendschichten ausgeschrieben war, war das mit den Arbeitszeiten gar nicht so leicht zu sagen, immerhin kann man nach einer Nachtschicht schlecht gleich weiterarbeiten, obwohl es an sich schon die Möglichkeit gibt, dort zu schlafen.
Nach dem Termin hatte ich ein ganz gutes Gefühl. Ich schwankte ein bisschen zwischen über- (weil die Ausschreibung kein Studium verlangt) und unterqualifiziert (weil ich noch nie in diesem Bereich gearbeitete habe). Am nächsten Tag kam dann auch schon die Zusage mit den ersten Arbeitszeiten. Die ersten paar Male werde ich noch angeleitet arbeiten und wahrscheinlich nur mitlaufen und zugucken und dann wird’s ernst.
Aber ich freu mich schon darauf, eine neue Herausforderung anzutreten, neue Kolleginnen und neue Klientinnen kennenzulernen.

Aber eingangs sprach ich ja von einer weiteren Stellen, die mich gefunden hat. Von meinem derzeitigen Nebenjob wollte ich für die kommenden Bewerbungen noch ein Zwischenarbeitszeugnis ausgestellt bekommen. Als es dann daran ging dieses Zeugnis zu besprechen, fragte mich mein Chef, ob ich mir es denn vorstellen könnte, nicht dort eine 50%-Stelle anzunehmen. (Jetzt könnt ihr euch wahlweise ein Aus-allen-Wolken-fallen- oder Schwere-Steine-fallen-vom-Herzen-Geräusch vorstellen.) Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass es möglich sein könnte, dort mehr zu arbeiten. Aber da ich sowieso vorhatte, die Stelle weiter zu behalten und ansonsten auch alles perfekt ist, habe ich sofort zugesagt.

Das alles ist in drei Tagen passiert: Dienstag das Vorstellungsgespräch, Mittwoch die Zusage, Donnerstag das Jobangebot. Ich bin immer noch ziemlich geplättet, dass das alles so schnell und einfach ging!
Morgen geht’s auch schon zur Vertragsunterzeichnung des neuen Jobs und ab 1.3. stehe ich dann in Lohn und Brot (die Redewendung spuckt bei mit seit Tagen im Kopf rum). Dazu passt es natürlich, dass ich gerade dabei bin, meinen persönlichen Langzeitarbeitsrekord aufzustellen: 9 Tage am Stück, 4 to go!



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