Ein Stöckchen.

Die allerliebste Jenny tagte mich bei einem Blogstöckchen, hier meine Antworten:

1. Das beste Essen auf der ganzen Welt gibt es wo?

Puh, das ist eine sehr schwierige Frage! Neben Lieblingslied und Lieblingsbuch DIE Killerfrage. Kommt eben ganz drauf an. Highlights des letzten Jahres waren wohl die vegetarischen Kohlrouladen, ein cremiges Kichererbsen-Bohnen-Curry und die weiße Schokocreme.

2. Dein absoluter Oscar-Favorit?

“Gravity” hat mich schon ziemlich umgehauen. Die Geschichte dahinter finde ich auch wirklich stark, weil so subtil und hintergründig erzählt, dass es die meisten entweder nicht verstanden oder es “zu platt”(?) fanden. Wünschen würde ich es außerdem “Her”, aber der ist wohl zu Indy und leise für den Mainstream-Geschmack. Cate Blanchett und Leonardo DiCaprio (endlich!) könnten auch gerne einen bekommen.

2. Kaffee oder Energy-Drink?

Tee gerne. Vertrag Koffein einfach nicht so gut, werde nur hibbelig, überdreht und kann eeewig nicht schlafen.

3. Wie hätte deine ganz persönliche Liebesgeschichte auf der Titanic ausgesehen?

Meine? Liebesgeschichte? Auf einem Schiff? Na gut, der Fakt, dass es 1912 ist, macht die Sache gleich viel besser. Ich glaube, ich hätte eine aufregende Liaison mit meinem Kleiderschrank: All die schönen Kleider! Nee? Okay, dann vielleicht neben mir in der Hauptrolle Benedict Cumberbatch und in der Rolle meines bösen Ehemanns Tobias Moretti? Ben wäre der Captain und wie würden zusammen den unvermeidlichen Untergang doch noch abwenden können! Und das alles nur wegen meiner strapazierfähig Perlenkette und meiner elastischen Strumpfhose (mit Naht hinten!).

4. Endlich Frühling! …Oder?

Ja, sehr gerne! Dann hätten ich diesen Winter über nur zweimal Schnee schippen müssen, die Winterstiefel sind auch nicht richtig zum Einsatz gekommen und ich kann mich öfter in die Sonne legen. Gefällt mir so schon ganz gut.

5. Ist das Leben wie im Film?

Hmh, wahrscheinlich: Anfang – Mitte – Schluß, Haupt- und Nebenfiguren, plötzliche Wendungen, Happy Ends und offene Enden. 

Zumindest wäre ich lieber ein ordentlicher Film als eine Telenovela. 

6. Der romantischste Roman/Film 2013?

Uh, unter dem Aspekt “romantisch” lese und sehe ich eigentlich nie etwas…
Meine gelesen Bücher letztes Jahr waren daher auch nicht wirklich romantisch. Am ehesten wahrscheinlich “Land aus Glas” von Alessandro Baricco. “Les Amant du Pont-Neuf” wäre dann das filmische Gegenstück dazu… oder vielleicht noch “The Great Gatsby”?!

8. Lieblingszahl

13, 3, 6, 9. 

9. Die besten Chips oder lieber gleich eine Partymischung?

Chips, gerne nur mit Salz. Oder Essig. Diese orientalischen gehen aber auch gut. Partymischung gibt’s hier zu Partys (…who would have thought that…) öfter, finde ich aber eher eklig. Wird nur aus Nostalgiegründen gekauft.

10. Was machst du, wenn dir langweilig ist?

Ich schau bei Twitter rein und dann ist mir auch schon gar nicht mehr langweilig, weil ich viele spannende, lustige, langweilige und interessante Dinge lesen kann. Oder ansonsten generell: interneteln. 

 

So, ich bin jetzt einfach mal total rebellisch und denke mir keine Frage und niemanden zu taggen aus! So! Irgendjemand muss ja auch mal der Schlussstein bei so was sein.

   

Zukünftiges Konzertleben

Weil ich gerade so im Schreibfluss drin bin, schildere ich eine Situation, die sich hier gerade so zugetragen hat.

Vorweg: wir gehen, wie hier im Blog wohl auch schon häufiger angedeutet, ja sehr gerne auf Konzerte, ins Theater oder Kino.

Morgen wäre eigentlich das Warpaint-Konzert, zu dem der Freund und ich gerne gehen würden. Arbeit am nächsten Tag und generelle Faulheit könnten da aber noch einen Strich durch die Planung machen.

Max: Ich würde ja schon mal wieder gerne mehr auf Konzerte gehen. … Demnächst dann wieder mehr!

Ich: Hmh. Soll ich dich mal spoilern, wie dein zukünftiges Konzertleben so aussehen wird?!

Max: Ohh…kay…?!

Ich: Also, in den nächsten, sagen wir 3-4 Jahren werden wir zwar schon noch ein paar Mal auf Konzerte gehen, aber es wird halt doch immer weniger werden. [Erster schockierter Blick seinerseits.] Du weißt schon, wegen Arbeit und so. Und auch wenn wir am nächsten Tag nicht arbeiten müssen, wollen wir trotzdem nicht bis nachts irgendwo rumhängen, weil wir wissen, dass der darauf folgende Tag dann schon gelaufen ist. Gut, dann kommt die Babyphase. [Kurzes Nicken, Augen weiten sich.] Rechnen wir mal mit 4-5 Jahren. Da werden wir zu schlaflosen Zombies. Wir werden nicht mal mehr an Abendunterhaltung denken können, weil wir nur noch ins Bett wollen und uns jede Stunde Schlaf heilig sein wird. [Ensetzen macht sich breit.] Aber siehst du, das macht nix, dafür wird es musikalische Untermalung der Kinder geben. Schellenkränze und Ukulelen! [Bedächtiges Kopfwackeln.] Gut, dann haben wir die nächsten 5-6 Jahre, falls wir einen guten Babysitter finden oder wir uns abwechseln, könnten da sogar Konzerte drin sein! [Resigniertes Kopfschütteln.] Aber hey, dann kommt wieder eine gute Phase! Mit so 10-12 hat das Kind eine eigene Band, Schulkonzerte, du verstehst?! Kinderchor, sowas halt. [Betrübter Blick.] Und dann wirds eh gut: wir dürfen die Kinder zu den Girlbands, Boybands, was auch immer dann angesagt ist, mitgehen! [Entrüstetes Räuspern.] Tja, und danach würde ich sagen, in gut 20 Jahren, können wir dann auch wieder auf Konzerte gehen, die UNS interessieren. Gut, oder? [Geht schweigend ab.]

(Natürlich schreibe ich das nur auf, damit ich in 15 Jahren darauf deuten kann und “Ha!” sagen kann…)

Berlinale 2014

So, jetzt hier endlich mein Berlinale-Bericht! Das letzte Mal, dass ich bei dort war, war 2010! Kam mir gar nicht so lange her vor! Aber 2014 jetzt ja auch wieder! Los geht’s:

Dieses Jahr sollte es mal wieder so weit sein: ich wollte zur Berlinale fahren! Von all zu vielen Filmen, die dort gezeigt werden würden, wusste ich zwar noch nichts, aber die zwei, drei, die ich kannte, gaben den Ausschlag. Ich plante meine Arbeitszeiten also so, dass ich für ein paar Tage wegfahren konnte und fieberte der Programmbekanntgabe entgegen.

Ein paar Knaller gabs dann auch: The Grand Budapest Hotel, A Long Way Down und vor allem Nymphomaniac wollte ich unbedingt sehen!

Die Karten kann man glücklicherweise mittlerweile online kaufen. Natürlich sind die Server teilweise überlastet und das Kontingent relativ schnell erschöpft, aber wenigstens geht der Kauf auch aus anderen Städten bequem von daheim. Am ersten Tag hatte ich auch gleich Glück und ergatterte ein paar gute Karten, die nächsten Tage auch immer wieder ein paar. Bis mein Plan dann schließlich so aussah:

Ich buchte mir eine Fahrt mit einem Fernbus über Nacht von Donnertag auf Freitag. Mein Freund wollte zwar auch mitfahren, hatte aber Freitag Abend noch ein Konzert mit seiner Band und kam also Samstags nach. Ich erwischte noch ein gutes und relativ günstiges Hostel in meiner Lieblingsgegend und war voller Vorfreude!

Donnerstagsabends machte ich mich also auf den Weg zum ZOB. Der Bus war ausgebucht, neben mir Jordanier und Spanier, die eine Rundreise durch ganz Europa machten. Da kam man selbst direkt in Abenteurerinnenstimmung. Bis auf eine nervige Personenkontrolle durch die Polizei war die Fahrt aber eher unspektakulär. In Berlin angekommen fuhr ich zum Hostel und fand dort einen Zettel mit meinem Namen darauf an der Rezeption. Ich hatte angekündigt, dass ich relativ früh dort erscheinen wollte, dass ich jetzt aber eine Schnitzeljagd-Beschreibung zu meinem Zimmer mit der Notiz „Schlüssel steckt von innen“ erhalten würde, hätte ich nicht gedacht. So vertrauensvoll das Personal war, so groß und komfortabel das Zimmer. Ich war zwar noch ein bisschen von der Fahrt gerädert, wollte aber auch nicht all zu viel Zeit verlieren und legte mich für ein gutes Stündchen nochmal hin.

2014-02-11 09.17.05

Das Hostel-Bad

Dann ging’s auch gleich los in die Innenstadt. Durch die Berlinbesuche der letzten Jahre kenne ich mich doch relativ gut in der Stadt aus, vor allem aber im U-Bahn-Netz. Ich fuhr zuerst zum Alexanderplatz und ging dort in den Humana, ein Second Hand-Laden. Nach etwas rumstöbern fand ich einen schönen seidigen Blümchenrock und eine Elefanten-Brosche. Inzwischen hatte sich auch Lucie gemeldet, mit der ich mich gleich treffen wollte. Sie stand gerade vor dem Friedrichstadt Palast um Karten für The Grand Budapest Hotel an. Ich fuhr zu ihr und nach einer herzlichen Begrüßung standen wir gemeinsam in der Schlange. Überhaupt würde ich die nächsten Tage viel Schlange stehen.

Da ich eine Karte für den Film hatte, wollte ich gegen kurz vor 12 dann auch reingucken und uns Plätze suchen. Immerhin waren wir wirklich ein sehr großes Stück in der Schlange voran gekommen und bereits in Sichtweite der Kassen. Ich fand zwei Rangplätze links oben. Leider erwischte Lucie dann doch keine Karte mehr, obwohl nur noch fünf Personen vor ihr in der Reihe gewesen waren. So guckte ich also alleine den neuen Wes Anderson Film und amüsierte mich ganz wunderbar. Farbenprächtige, skurrile Story und viele wunderbare Schauspieler, ein klassischer Anderson also. Zu gerne würde man nach dem angucken den nächsten Urlaub in diesem Hotel verbringen und Konditorwaren verspeisen. In meiner offiziellen Skala bekommt er 9 von 10 Sterne/Herzen/Hundewelpen. Etwas, das ich an Filmfestivals generell ja eh sehr gerne mag: das klatschen danach. Auch wenn niemand vom Filmteam anwesend ist und man kollektiv eine Leinwand beklatscht, ist das doch immer wieder ein tolles Gefühl. Nach dem Film gingen Lucie und ich erstmal essen und machten uns danach schon mal zum Potsdamer Platz auf, wir wollten unser Glück für den Abend versuchen.

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Ein bisschen kalte Hollywood-Luft schnuppern am roten Teppich.

In die engere Wahl kamen Caravaggio von 1986 mit Sean Bean und Tilda Swinton und The Docks of New York von Josef von Sternberg aus dem Jahr 1928. Wie es sich herausstellte, war es dann aber doch relativ schwer noch an Karten zu kommen. Der Gedanke „Der Film ist von 1928, da drängeln sich bestimmt keine Pressevertreter rein!“ war schon mal falsch… Aber glücklicherweise ergatterten wir doch noch zwei Plätze. Es gab eine kurze Eröffnung der Retrospektive unter dem Motto „Licht und Schatten“, eine Kooperation der Deutschen Kinemathek mit der MOMA. Zu diesem Stummfilm gab es eine sehr passende Pianobegleitung. Der Film an sich war auch für sein Alter noch recht unterhaltsam. Dem Schauspiel merkte man an, dass es gegen Ende der Zwanziger Jahre aufgenommen wurde, es war nicht mehr so arg Pantomimenmäßig, sondern schon natürlicher, 7/10. Nach dem Film verabschiedeten sich Lucie und ich uns recht schnell, ich war auch (noch immer oder schon wieder) ziemlich erschöpft. Auf dem Heimweg kam ich an so vielen schönen Photomotiven vorbei, mein Handy-Akku war aber schon so gut wie aufgebraucht. Also fasste ich den Plan im Hostel ein bisschen zu entspannen, den Akku (im wahrsten Sinne des Wortes) wieder aufzuladen und dann nochmal einen kleinen Kiezspaziergang zu machen. Nicht nur die Photos, auch der Hunger trieb mich durch die milde Nacht nach draußen. Mit schöner Musik erkundete ich die Gegend, in der wir immer mal wieder kurz gewohnt hatten. Fand alte Lieblingsrestaurants und schöne Boutiquen wieder, sah ein paar Veränderungen und sog alles in mich auf. Mit gebratenen Bananen und einem tiefen Glücksgefühl fiel ich ins Hostelbett. Ein toller erster Auftakttag!

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Die bestimmt schönsten Neon-Reklame-Schilder der ganzen Stadt.

Am Samstag war mein erster Film um 12 Uhr der gelungene La Voie de l’ennemi. Durch schöne Bildsprache und mit wunderbarem Cast wird die Geschichte sensibel und langsam erzählt. Mag ich und mit Golden Hour-Licht kriegt man mich immer rum, 8/10. Unter das Klatschen mischten sich zwei, drei Buh-Rufe. Interessante Reaktion, die ich nicht nachvollziehen kann, aber jedem das Seine.

Städte zu Fuß zu erkunden finde ich ja immer sehr toll, ich wollte das also auch mal in der Hauptstadt probieren. Von Mitte nach Kreuzberg müsste doch zu schaffen sein. Könnte es auch sein, wenn ich das Navi richtig lesen könnte/es mich nicht ständig verunsichern würde. Aber erstmal hab ich meinen Orientierungssinn vertraut und bin zufällig an der KunstHalle vorbeikommen. Ich kenne das Museum/Ausstellungsfläche ja noch unter Deutsches Guggenheim und damals war einfach jede besuchte Ausstellung toll. Das wollte ich jetzt auch mal ausprobieren und ich wurde nicht enttäuscht. Auf das Konzept der Ausstellung „A circle walked casually“ wird man zu Beginn mit einer Kurzgeschichte eingestimmt und diese zieht sich durch das Ganze wie ein roter Faden, sprichwörtlich. Es geht um Linien, Kreise und Formen. Neben Baselitz, Kandinsky und Immendorf hängen auch ein paar Werke, die mir sehr gut gefallen haben (Ha!). Im Ernst, ich finde den großen weißen Raum in seiner Aufmachung und der Auswahl und Hängung der Werke sehr stimmig. Mein Liebling war Vik Muniz “Piranesi Series: Carcere XIV, The Gothic Arch” (2002).

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Blick in die Ausstellung. Im Vordergrund 3/6 von “Whan I Am Happy” von Alejandro Cesarco (2002).

Auf meinem Weg zum nächsten Zwischenhalt, der Berlinischen Galerie, kam ich an allerhand vertrauten Gebäuden und Plätzen wieder vorbei, die ich sonst nur per ÖPNV erreicht hatte, die Berlin-Karte im Kopf vernetzte sich plötzlich aus den unterschiedlichen Puzzlestücken zusammen. In der Galerie wurden Kurzfilme im Rahmen der Berlinale gezeigt. Kostenlos konnte man so den ganzen Tag längere und kürzere Werke anschauen. Ich kam relativ spät in den eh schon überfüllten Raum und sah die Hälfte von Leaves fall in all seasons aus Saudi Arabien. Die 20-minütige Doku wurde über viele verschiedene Handy-Videos vermittelt. Die Story erschloss sich mir jetzt nicht so ganz, aber allein das Aufzeigen der Möglichkeit „Jeder kann heute Filmen, überall auf der Welt kann so ein Film/eine Dokumentation entstehen“ faszinierte mich. Der nächste Kurzfilm aus Deutschland, Beyond Metabolism stellt allein durch Bilder, ein paar kurzen Interviews und vereinzelten Zwischentiteln die Verbindung zwischen der Architektur einer Kongresshalle und den Entscheidungen, die in ihr getroffen werden, her. Spannende Montage mit schönen, klaren Bildern, 7/10. Das war auch schon der letzte Kurzfilm, der an diesem Nachmittag dort gezeigt wurde. Nach einem Blick in die Broschüre und die Eingangshalle entschied ich mich dagegen, die restliche Galerie anzusehen. Wäre ich zwei Wochen früher hier gewesen, hätte ich meinen alten Freund, Herrn Klimt, ansehen können.

Ich zog weiter in die Bergmannstraße in die nächten Second Hand-Läden. Kurz vor Ladenschluss erstand ich im Colours zwei wunderschöne, mehr oder weniger geblümte Kleider und einen schlichten roten Pullover. Nebenan ging ich lecker essen. Es gab Nigiri mit Shitake-Pilzen und eine Suppe mit Tofu und Fake-Hühnchen. Das Kunst-Huhn schmeckte erstmal so echt, dass ich etwas skeptisch war, aber alles in allem wirklich unglaublich lecker. Gut gesättigt macht ich mich auf den Weg zum Haus der Berliner Festspiele. Hier wurde American Hustle gezeigt. Überzeugt hat mich Christian Bale (wie immer), Amy Adams und Jennifer Lawrence. Die Kostümdesignerinnen dürfen dafür auch gerne irgendwelche Preise bekommen. Besonders schön fand ich auch, dass Louis C.K. hier eine passende Rolle spielen darf, dafür bekam er sogar Zwischenapplaus! (Wer die Serie Louie noch nicht kennt, sollte das nachholen.) American Hustle bildete einen gut gelaunten Tagesabschluss, 8/10.

Mittlerweile war auch der Fernbus des Freundes in Berlin angekommen und wir trafen uns am Zoo. Gemeinsam ging es zurück zum Hostel.

Für Sonntag standen vier Filme an. Der erste von 1927 war Sunrise – A Song of two Humans, erneut mit Pianobegleitung. Hervorheben muss man hier die Montage, nicht nur für die Zeit großartig. Außerdem zwei wunderbare Hauptdarsteller, die sowohl die Tragik- wie auch die Humormomente überzeugend und nicht überladen rüberbrachten, 8/10.

Was wäre ein Berlin- ohne einen Burgeressenbesuch? Das dachten wir uns auch und fuhren zum Burgermeister. Obwohl viel los war, kam der Tofuburger schnell und war vorzüglich, auch die Fries enttäuschten nicht.

Weiter ging es im schnell gefundenen Cubix mit Butter on the Latch. Über den Film wusste ich jetzt mal wirklich komplett gar nichts. Was sich ja meistens eh als vorteilhaft herausstellt. Ein Experimentalfilm mit schönem Kameraspiel und viel gefühlter Realness, trotz so manchem Horrorelement, 8/10. Die drei Hauptdarsteller, Regisseurin und die Kamerafrau waren zu einer kurzen Nachbesprechung und Q&A auch anwesend. Sehr sympathisch alle miteinander. Vor allem fand ich die Schilderung des Low Budgets-Filmprojekts inspirierend.

Ich ließ den Freund noch im Q&A und stellte mich schon mal bei der nächsten Film-Schlange an. So hatten wir dann im nächsten Saal gleich gute Plätze für Love is strange. Auch eher ein Indie-Film aber mit den großartigen Schauspielern John Lithgow und Alfred Molina. Diese prägen den Film auch nachhaltig. Ganz wunderbar pointiertes Spiel, viel Gefühl und eine gute Story, 9/10. Und falls ich nicht schon während des Films geweint hätte, dann spätestens als der Regisseur, Ira Sachs anschließend im Q&A noch so einiges über die Hintergründe zum Film erzählte. Falls sich die Gelegenheit mal auftut: kein Fehler diesen Film zu gucken!

Vor dem letzten Film an diesem Abend hatten wir noch etwas Zeit und vor allem schon wieder Hunger. Wir beschlossen schon mal in unsere Hostelgegend zurückzufahren, da das Kino sowieso in unmittelbarer Umgebung ist. Seit unserem ersten Berlinbesuch hatten wir auch dort in der Nähe ein Lieblingsrestaurant, das Hans Wurst. Neben guter Musik und sooo leckerem veganen Essen war es auch einfach sehr gemütlich dort rumzusitzen. Leider hat der Hans Wurst schon seit ein paar Jahren dicht gemacht, aber sein Nachfolger das Desi ist ebenso zu empfehlen. Steht auf jeden Fall bei jedem Besuch auf der Abklapperliste und hat uns auch dieses Mal nicht enttäuscht.

Satt ging es zurück zum Hotel, kurz ausruhen und dann weiter ins Colloseum zu Nuoc. Eine vietnamesische SciFi-Liebesgeschichte mit einer gelungenen Umsetzung in schönen Bildern, 8/10. Der Regisseur und die Hauptdarstellerin waren auch vor Ort und beide sehr nett und adrett. Vor allem der Schauspielerin muss man ihr Spiel hoch anrechnen, ließ sie doch im Q&A verlauten, dass die Angst vor Wasser hatte. Nuoc heißt übersetzt übrigens „Wasser“, aber das nur am Rande.

Montag ging es gleich mit einem Knaller los: Nymphomaniac vol. I von Lars von Trier. Lange habe ich mich auf diesen Film gefreut. Ein bisschen etwas habe ich auch schon mitbekommen, konnte mir aber nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Warteschlangengespräche vor mir spekulierten auf einen „3-Stunden-Porno“, teils vorfreudig, teils ängstlich. Ich möchte am liebsten ein ganz langen Blogpost/Podcast nur mit diesen einem Film füllen (und vielleicht mache ich das auch noch…), so viel ist da drin! Und so toll! Ich bin nicht davon ausgegangen, dass mir der Film nicht gefällt, hatte aber doch eine gewisse Nervosität, wie von Trier das Thema umsetzen würde. Für mich ist ein 10/10-Punkte-Film und ich kann gar nicht erwarten, den zweiten Teil davon zu sehen. Ich hätte nicht gedacht, das von Trier auch so witzig sein kann und gleichzeitig so gefühlvoll seine Hauptdarstellerin zeichnen kann. Charlotte Gainsbourg war in diesem Teil schon toll, Stacy Martin war ganz wundervoll und hoffentlich sehen wir sie bald noch in weiteren Produktionen.

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Warum ich den Friedrichstadt Palast so mag, trotz unbequemer Sitze…

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Ganz beschwingt nach diesem Spektakel kam dann auch schon unser voraussichtlich letzter Film für diese Berlinale-Besuch: Historia del medio. Ein argentinischer Film über Angst, langsam und unaufdringlich erzählt kommt die Grundidee war schnell durch, daraus ergibt sich aber leider nicht mehr. Ein paar gute Szenen sind zwar drinnen, aber für mich 5/10. Wenigstens einen Film von dem ich nicht so überzeugt war, wäre ja auch komisch sonst.

Es ging weiter zur KunstHalle, in der ich ja schon Samstags war, um Jenny und Lucie zu treffen. Wir wollten uns die Ausstellung zusammen angucken. Mit den beiden hatten wir dann immerhin 3/5 der Mädchen in Zwangsjacken vor Ort versammelt (ja, darüber wollte ich auch mal schreiben, verschluderte es dann aber wie so oft wieder, Twittermitleser wissen aber wohl sowieso Bescheid).

Ich fand total interessant, wie unterschiedlich die ein und dieselbe Ausstellung zu einem (wenig) späteren Zeitpunkt wirken kann. Mir sind wieder ganz unterschiedliche Werke aufgefallen und auch Details, die ich zuvor ganz übersehen hatte.

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Friedrichstadt Palast bei Nacht

Danach ging es dann zum Essen in das gleiche italienische Restaurant wie auch schon freitags („Wenn die Pizza da einmal gut war, kann sie drei Tage später doch nicht viel schlechter sein?!“, überhaupt Pizza! Trotz Elmos Einwand, dass es ja „Sometimes food“ ist…). Anschließend wollten wir zurück zum Friedrichstadt Palast und unser Glück versuchen, Karten für A Long Way Down zu bekommen. Leider wurden unsere Hoffnung ziemlich schnell durch ein Ausverkauft-Schild zerstört. Aber gut, ein paar Meter weiter hinter uns war immerhin der rote Teppich über den der Cast des Filmes in Kürze schlendern würde. Also stellten wir uns an den Teppich um ein bisschen Glamour- und Fangirl-Feeling abzubekommen. Hier würde schließlich gleich niemand anders als Toni Collette und Aaron Paul vorbeilaufen! Toni Collette habe ich ja in United States of Tara sehr, sehr schätzen gelernt und Aaron Paul ist in Breaking Bad einfach super gut. Mit den anderen zwei Fangirls war die Wartezeit dann auch eh gleich rum und die Aufregung wurde größer. Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie an irgendeinem roten Teppich stand und die Hysterie nur aus Berichten kenne. Ich hätte ja nicht gedacht, dass erwachsene Menschen, meist Männer, sehr laut „MISTER BROSNAN!“, „HEY PIERCE!“ schreien und dabei mit ihren Zetteln und Photos winken würden. Aber gut, wieder was gelernt. Natürlich gab es auch Jesse-Fangirls mit Breaking Bad-Postern aber die waren niedlich-zurückhaltend, eben höfliche Fan-Menschen, so wie wir. Wir standen auch irgendwie in einem sehr leisem Block, direkt zu uns kam keiner der Schauspieler. Aber immerhin haben wir ein paar hübsch verwackelte Photos bekommen. Ein paar Minuten später war der Starrummel-Spuck auch schon wieder vorbei.

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Toni Collette leider nur von hinten, da ich sie sonst anstarren musste.

Nach dem dicht-in-der-Menge-stehen war es auf der Straße dann doch sehr windig und kalt und wir beschlossen dann auch bald das Fangirl-Treffen wieder aufzulösen. Leider, ich fands nämlich sehr schön und sehr lustig mit den Mädels!

Wir fuhren zurück ins Hostel und planten den nächsten Programmpunkt. Würde unser Plan nämlich aufgehen, hätte unser letzter Berlinabend nämlich noch einen sehr schönen Ausklang. Da mein Freund ja bei einem großen TV-Anbieter arbeitet, ergab sich die Gelegenheit eventuell auf die Gästeliste der A Long Way Down-Filmproduzenten-Party zu kommen. Viel mehr: er war schon auf der Liste und ich musste als Ersatz-Kollegin durchgewunken werden. Wir machten uns also schick und fuhren zur Party. Dann war es eigentlich ganz leicht: mein Name wurde abgeglichen und aufgenommen und wir konnten in den 15. Stock zur Party gefahren werden. Allein für den Ausblick hatte sich das ganze schon gelohnt: über den Alexanderplatz gucken zu können bei fast sternenklarer Nacht. Aber es gab ja auch noch freie Getränke (das bemerkte ich aber auch erst, nachdem ich ewig nach meinem Geld gesucht hatte und bemerkte dass niemand sonst zahlt), freie Snacks (vegetarisch sogar) und einen Bauchladen-Mann mit Süßigkeiten! Bis hierhin war die Party schon mal super toll. Die Musik allerdings war nicht ganz so mein Fall, nur Elektro (ich nenne das jetzt mal so, kann auch Minimal House oder Deep Trance oder so sein…). Aber wir tanzten trotzdem ein bisschen und fanden es so schon ganz toll. Die Party wurde aber zusehend immer leerer und unser Gedanke „Gut, es ist zwei Uhr an einem Montag, das könnte sogar für Berlin zu viel sein?!“ schien sich zu bestätigen. Aber dann kamen plötzlich ein paar Security-Menschen herein und auf einmal war auch Aaron Paul da, der auf die Tanzfläche stürmte, tanzte und klatschte. Wir tanzten nachts in Berliner mit Aaron Paul in einem fast leeren Club. Okay. Das machte die Musik dann doch gleich viel besser. Nach einer Weile ging Aaron samt Entourage dann aber Richtung Aufzüge und wir beschlossen eigentlich auch schon genug gefeiert zu haben und uns auf dem Nachhauseweg zu machen. Der Aufzug brachte uns aber nicht nach ganz unten sondern in 12. Stock, auch hier sah es nach Party aus. Komisch, da wollten wir doch auch nur noch mal schnell nachgucken. Und dann war sie da: die eigentlich große Party, mit guter Musik und einem immer noch vor sich hin bouncenden Aaron. Gut, hier ließ es sich dann doch ein bisschen aushalten. So viel getanzt habe ich bestimmt schon Jahre nicht mehr! Und dann auch noch mit einem wunderbaren Schauspieler, der einfach so neben einem tanzt und klatscht und singt und sich freut. Das war wirklich sehr toll!

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Ausblick auf den Alexanderplatz

Um halb sechs Uhr morgens wollten wir dann aber doch nicht die allerletzten sein, die aus dem Club kamen und machten uns auf zu gehen. Den Abend hinweg gab es immer wieder Leute, die sich mit Aaron fotografieren ließen. Einerseits hätte ich zwar auch gerne ein Photo mit ihm gehabt, andererseits wäre mir unangenehm gewesen, ihn zu stören. Er war zwar schon beruflich auf der Party, aber trotzdem wollten wir ihn nicht zu sehr bedrängen. Having said that, als wir hinaus gehen wollten, war da gerade ein anderer, der sich auch mit ihm fotografieren ließ. Also sind wir doch hin und ich konnte Aaron sagen, wie sehr ich seine Arbeit und sein Spiel mochte. Er freute sich darüber sichtlich, umarmte mich und den Freund machte ein Photo mit uns. Happy Fangirl! So ein lieber Mensch, der auch nach stundenlangem Feiern noch so nett und nahbar ist <333.

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♥♥♥

Danach war ich dann erst mal platt. Der Freund auch, wir konnten es nicht fassen, waren müde und aufgekratzt. Im Hostel konnten wir dann doch noch ein wenig schlafen, bevor um halb elf unser Bus zurück fuhr.

Danke Berlin für eine wunderschöne Zeit mit tollen Filmen und einem unvergesslichem Abend!

tl;dr: 12,5 Filme und wenn jemand Party machen kann, dann Aaron Paul!

Ein Stöckchen!

Bis jetzt bin ich um die Blogstöckchen ja immer gut herum gekommen, aber da mich die liebste Lucie getaggt hat, mache ich da doch jetzt auch mal mit!

1. Was hältst du von Neujahrsvorsätzen?

Die letzten Jahre habe ich das immer als Unsinn abgetan und da ich mich und meine Undiszipliniertheit ja kenne, weiß ich, das Vorsätze generell wenig bis gar nichts bringen. Was aber ganz gut klappt und deswegen auch bis mindestens April wieder durchgesetzt wird: ein Kaufverbot für Unwichtiges (Klamotten, Schuhe, Schmuck, Deko, …). Einfach aus der Erkenntnis heraus, dass ich eh viel zu viel Zeug besitze und auch wirklich nix Neues brauche. (…Nur eventuell so ein Grafiktablettlein, dass irgendwie auf meinem Wunschzettel untergegangen ist.)

2. Dein liebstes Wintergetränk?

Tee. Aber das ist jetzt auch nicht wirklich was neues, Tee finde ich nämlich immer toll! So ein Kinderpunsch ist ab und zu auch ganz nett, auch wenn mehr als eine Tasse zu akutem Zuckerlippenzusammenkleben führt.

3. Welches Bild ziert deinen aktuellen Lockscreen?

Das wäre wohl dieses hier:

Image

(Gut, dass du nicht nach den sonstigen Handy-Hintergründen gefragt hast *kchkchkch*)

4. Lieber Urlaub in den Bergen oder am Strand?

Dafür muss ich ein bisschen ausholen. In meiner Kindheit sind wir jedes Jahr mindestens für drei Wochen zu meiner Familie väterlicherseits nach Italien gefahren. Irgendwo zwischen Rom und Neapel, in einem Tal zwischen (mehr oder weniger berühmten) Bergen, ~30 Minuten vom Meer entfernt. Nach wie vor ist das für mich der perfekte Urlaubsort. Nicht nur wegen Familie und bekocht werden und so, sondern vor allem deshalb, weil ich in sehr kurzer Zeit sowohl am Strand liegen als auch durch Wälder kraxeln kann. Wobei das Meer im Gesamtfazit dann doch immer der Tagessieger ist. Also, ich mag am allerliebsten: am Strand liegen mit den optionalen Bergen im Hintergrund.

5. Welches ist dein liebstes Filmgenre?

Puuuh. Schwierig. Genres allein finde ich ja schon schwierig. Komödien, habe ich mal gelernt, sind zum Beispiel schon mal kein eigenes Genre. (Wären aber auch eh nicht mein Liebling.) Laut Wikipedia zählen Indie-Movies aber schon dazu (Komödien allerdings auch…), also würde ich jetzt mal das angeben. Film Noir und SiFi kommen dann dicht dahinter.

6. Hast du Tattoos?

Ja. Zwei. There’s more to come.

7. Pizza oder Burger?

Pizza, immer. Gut gemachte Burger sind auch was feines, aber Pizza gewinnt da leider ganz klar.

8. Wie wäre dein Superhelden Name?

Wahrscheinlich irgendwas mit “Lila”. Auch wenn ich als Kind sehr, sehr große Angst vor Fritz Fantom hatte, gefällt mir sein Onesie heute doch sehr gut:

Fritz Fantom

9. Welcher Film hat dich als letztes zu Tränen gerührt?

Das müsste eigentlich eine sehr leichte Frage sein, da ich sehr nah am Wasser gebaut bin und überall mitweinen muss. Zur Zeit werden hier allerdings mehr Serien angeguckt und  da liegen Parenthood und Downton Abbey meilenweit vorn. Nach kurzer Recherche hier die Filmantwort: The Way Way Back.

10. Welches Videospiel war das Erste das du gespielt hast?

Bestimmt Tetris. Wenn ein Game Boy Spiel als Videospiel zählt? Suchtgefahr noch immer sehr hoch.

So. Anscheinend muss ich jetzt wieder weiter taggen. Ich nominiere dann mal die aller liebste Miss Temple, die aller liebste Semi Suicidal und den MindlessKronos. Natürlich, as always, sind auch alle anderen dazu eingeladen, die Fragen zu beantworten. Würde mich sehr darüber freuen!

Meine 10 Fragen:

  1. Dein Lieblingsbuch 2013?
  2. Was fühlst du am liebsten?
  3. In welcher Stadt oder in welchem Land könntest du dir vorstellen, langfristig zu leben?
  4. Dein verhörtester Liedtext?
  5. In welcher fiktionalen Welt würdest du morgen am liebsten aufwachen?
  6. Hast du einen Tic?
  7. Welches Hobby hättest du gerne?
  8. Buch, Film, Musik oder Malerei?
  9. Was ist dein Lieblingsmöbel?
  10. Welchen Wunsch würdest du anderen gerne mal erfüllen?

Twitterlieblinge November 2013

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