In Lohn und Brot

Im letzten Blogeintrag war es ja schon kurz angerissen: ich habe eine Arbeitsstelle gefunden. Oder: sie mich. Oder besser: ich habe sogar zwei Stellen gefunden.

Aber von vorn. Obwohl ich ja immer noch an der Bachelorarbeit schreibe, mehr oder weniger, habe ich mich seit Anfang des Jahres auf ein paar Stellenanzeigen beworben. Meistens waren es 50%-Stellen, da ich gerne in meinem jetzigen Nebenjob weiterarbeiten wollte.

Zu einer Stellenanzeige hatte ich seit Anfang Dezember den Tab offen, scheute mich trotz des perfekt klingenden Angebots, bis Februar eine Bewerbung zu schreiben. Ich tat es dann aber doch und dann ging alles ganz fix: in der gleichen Stunde, in der ich die Unterlagen hinmailte wurde ich angerufen und ein Vorstellungstermin ausgemacht. Zwei Wochen später begrüßten mich sowohl die Chefin als auch eine eventuell zukünftige Kollegin. Das Gespräch an sich war sehr nett, die üblichen Standardfragen wurden ausgetauscht („Was sind Ihre Stärken?“, „Was würden Sie tun, wenn…“), ich konnte ein bisschen was zu mir und meinen Vorstellungen zur Arbeit an sich erzählen und zum Schluss wurden noch Formalitäten, wie mögliche Arbeitszeiten und Gehaltseinstufung besprochen. Da die Stelle für Abend-, Nacht- und Wochenendschichten ausgeschrieben war, war das mit den Arbeitszeiten gar nicht so leicht zu sagen, immerhin kann man nach einer Nachtschicht schlecht gleich weiterarbeiten, obwohl es an sich schon die Möglichkeit gibt, dort zu schlafen.
Nach dem Termin hatte ich ein ganz gutes Gefühl. Ich schwankte ein bisschen zwischen über- (weil die Ausschreibung kein Studium verlangt) und unterqualifiziert (weil ich noch nie in diesem Bereich gearbeitete habe). Am nächsten Tag kam dann auch schon die Zusage mit den ersten Arbeitszeiten. Die ersten paar Male werde ich noch angeleitet arbeiten und wahrscheinlich nur mitlaufen und zugucken und dann wird’s ernst.
Aber ich freu mich schon darauf, eine neue Herausforderung anzutreten, neue Kolleginnen und neue Klientinnen kennenzulernen.

Aber eingangs sprach ich ja von einer weiteren Stellen, die mich gefunden hat. Von meinem derzeitigen Nebenjob wollte ich für die kommenden Bewerbungen noch ein Zwischenarbeitszeugnis ausgestellt bekommen. Als es dann daran ging dieses Zeugnis zu besprechen, fragte mich mein Chef, ob ich mir es denn vorstellen könnte, nicht dort eine 50%-Stelle anzunehmen. (Jetzt könnt ihr euch wahlweise ein Aus-allen-Wolken-fallen- oder Schwere-Steine-fallen-vom-Herzen-Geräusch vorstellen.) Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass es möglich sein könnte, dort mehr zu arbeiten. Aber da ich sowieso vorhatte, die Stelle weiter zu behalten und ansonsten auch alles perfekt ist, habe ich sofort zugesagt.

Das alles ist in drei Tagen passiert: Dienstag das Vorstellungsgespräch, Mittwoch die Zusage, Donnerstag das Jobangebot. Ich bin immer noch ziemlich geplättet, dass das alles so schnell und einfach ging!
Morgen geht’s auch schon zur Vertragsunterzeichnung des neuen Jobs und ab 1.3. stehe ich dann in Lohn und Brot (die Redewendung spuckt bei mit seit Tagen im Kopf rum). Dazu passt es natürlich, dass ich gerade dabei bin, meinen persönlichen Langzeitarbeitsrekord aufzustellen: 9 Tage am Stück, 4 to go!

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2 Responses to “In Lohn und Brot”


  1. 1 kaninchenimgelee 25. Februar 2013 um 21:57

    Herzlichen Glückwunsch!
    LG

  2. 2 spamdora 25. Februar 2013 um 22:21

    herzlichen Glühstrumpf!


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