Ozymandias Melancholia

Da vergisst man mal ein paar Tage was zu schreiben und schon ist wieder eine Woche rum!

Bisschen was ist schon passiert, beispielsweise der Bombenfund in München. Zum Glück waren wir ungefähr einen Kilometer außerhalb der Evakuierungszone, aber die Sprengung hat man doch sehr laut gehört. Fand es sehr skurril, so eine „richtige Kriegsbombe“ zu hören und zu wissen, wie oft man schon dort vorbeigegangen ist. Zum Glück gab es ja nur erheblichen Sachschaden und keiner der Einsatzkräfte wurde verletzt.
Am Samstag gab es hier ein kleines Band-Treffen mit Mitglieder aus der Band, in der mein Freund spielt. Ich hatte die Stunden davor Zeit und bereitete das Essen dafür vor. Es gab eine Kartoffel-Karotten-Suppe, Reisbällchen und einen Zucchini-Karotten-Salat. Für die angedachten Birnen-Marzipan-Blätterteigtaschen blieb dann doch keine Zeit mehr. Das war auch ganz gut, so satt, wie wir waren!
Danach habe ich noch schnell die bereits eingestaubten Gesellschaftsspiele vom Dachboden geholt und wir haben uns die nächsten Stunden die Straßen und Bahnhöfe in Monopoly abgeluxt. Alles in allem war es ein schöner, entspannter Nachmittag und sollte auf jeden Fall wiederholt werden.
Hier seht ihr den Ober-Monopolisten, der das Spiel wirklich schon nach wenigen Runden quasi gewonnen hatte. Und wir spielten immerhin zu 6.!

Gestern ging es zum Burgeressen in die Schnelle Liebe und ins Kino. Wir wollten schon länger mal den vegetarischen Burger in der Schnellen Liebe und testen und gestern hat es dann bei allen anderen auch zeitlich gepasst. Obwohl es ein bisschen kühl war, saßen wir draußen zusammengekuschelt und warteten auf unser Essen.
Vorausschauend bestellte ich schon ein mal den Cranberrysaft. Zum Veggie-Burger (mit Gemüsebratling, gebratener Aubergine und vielen leckeren Kräutern) gabs leckere Dips, Kartoffelspalten und einen gut dressiertem Salat.


Danach gings zusammen ins nahegelegene Kino. Dort haben wir uns dann allerdings von unseren Freunden getrennt, da wir den ausgewählten Film schon gesehen (und auch empfohlen) haben. Für uns ging es dafür in den neuen Woody Allen, To Rome with Love. Ich finde die meisten Allen-Filme ja schön, lustig und vor allem kurzweilig. Der Film ist ein typischer Allen-Film, wunderbar verträumt und ziemlich lustig. An diesen hatte ich dazu noch die Erwartung geknüpft, mich irgendwie zu einem Rom-Trip zu inspirieren.
Da unser geplanter gewünschter Elba-Urlaub erstmal ins Wasser gefallen ist, haben wir uns noch nach verschiedenen Städte-Kurztrips umgesehen. Ich bräuchte zwar eigentlich viel mehr Strand und Meer als Museen, Gebäude und Gässchen gucken, aber Rom wäre auch mal wieder einen Besuch wert. Oder nach Prag ins Mucha-Museum oder nach Kassel zur dOCUMENTA. Wäre alles schön, mal sehen, ob es überhaupt irgendwohin geht oder wir doch nur hier bleiben und unsere gemeinsame Zeit noch ein bisschen genießen. In drei Wochen fängt dann mein Strohwitwen-Dasein an, sobald mein Freund dann nach England fliegt.

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